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Bundeswettbewerb Jugend debattiert: Alle Infos jetzt auch im Internet

NEUE DIGITALE hat den Online-Auftritt des größten deutschen Rhetorik-Wettbewerbs entwickelt

Frankfurt am Main / Berlin, 12. Dezember 2002 – Der Bundeswettbewerb Jugend debattiert, zu dem sein Schirmherr, Bundespräsident Johannes Rau, Mitte November den Startschuss gegeben hat, kann von seinen Teilnehmern und allen anderen Interessierten jetzt auch via Internet mit verfolgt werden. Der Rhetorik-Wettbewerb – er ist Deutschlands größtes privat finanziertes Projekt zur sprachlichen und politischen Bildung von Schülerinnen und Schülern – informiert auf seiner Internetseite seit kurzem über alle wesentlichen Details.

So können unter der Web-Adresse www.jugend-debattiert.de beispielsweise die Liste aller teilnehmenden Schulen sowie der Ablaufplan der einzelnen Wettbewerbsstufen (Klassen-, Schul-, Landes- und Bundesebene) abgerufen werden.

Konzipiert und gestaltet wurde die Internetpräsenz des Wettbewerbs von der Multimedia-Kreativagentur NEUE DIGITALE, die von der Trägerin des Wettbewerbs, der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, vor einigen Wochen dafür den Auftrag erhalten hatte. Mit einem jährlichen Fördervolumen von mehr als 25 Mio. Euro zählt die Gemeinnützige Hertie-Stiftung zu den größten deutschen Stiftungen. Sie engagiert sich mit Förderprojekten und operativen Projekten in den Schwerpunkten Neurowissenschaften, Europäische Integration sowie Erziehung zur Demokratie. 165 Schulen aller Schulformen aus ganz Deutschland beteiligen sich bereits jetzt an der Jugend debattiert-Konkurrenz.

Im Lauf des auf eine dreijährige Dauer angelegten Wettbewerbs sollen insgesamt rund 450 Ausbildungseinrichtungen mit Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 13 teilnehmen. Allein für das erste Wettbewerbsjahr, das mit einem Bundesfinale am 15. Juni 2003 in Berlin zu Ende gehen wird, rechnen die Veranstalter mit rund 14.000 Teilnehmern.

Bei dem Wettstreit, der sich auch als Antwort auf die von der „Pisa-Studie“ ermittelten sprachlichen Mängel vieler Jugendlicher versteht, werden Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft bewertet. Debattiert wird über praktisch-politische Fragen aller Art – zum Beispiel: „Sollen öffentliche Plätze videoüberwacht werden?“

NEUE DIGITALE, gerade erst im Kreativ-Ranking 2002 des Branchenmagazins „Horizont“ unter den „Top 3“ der deutschen Multimedia-Branche platziert, wird die von ihr entwickelte Internetpräsenz von Jugend debattiert im Lauf des kommenden Jahres um weitere interaktive Elemente erweitern. So ist beispielsweise die Einrichtung einer „Online-Debattier-Arena“ geplant, in der die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler via Chat direkt und unmittelbar miteinander diskutieren; anschließend sollen die Debattenbeiträge durch andere Teilnehmer und einen Moderator bewertet werden. „Dadurch wird der Wettbewerb in 2003 um einen eigenständigen Internetteil ergänzt werden“, kündigt NEUE DIGITALE-Gründer Andreas Gahlert an.

Jugend debattiert: Der von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung durchgeführte Wettbewerb wird von dieser sowie von drei anderen Stiftungen (der Stiftung Mercator, der Heinz-Nixdorf-Stiftung und der Robert-Bosch-Stiftung) mit insgesamt 4,5 Mio. Euro finanziert. Auch die Kultusministerkonferenz unterstützt das Projekt. Jedes der 16 Landes-Kultusministerien stellt einen Wettbewerbsbeauftragten sowie Sachleistungen zur Verfügung. Der Wettbewerb findet nacheinander auf Klassen-, Schul-, Landes- und Bundesebene statt.

Zu gewinnen gibt es Profi-Rhetoriktrainings, eine sechstägige Akademie-Ausbildung sowie die Aufnahme in ein Alumni-Programm. Das Pilotprojekt des Wettbewerbs wurde im Oktober 2002 mit dem „Kulturpreis Deutsche Sprache“ ausgezeichnet.