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NEUE DIGITALE: Stimmung der Start-Ups in Rhein-Main ist gut

Die Stimmung der Jungunternehmer im Rhein-Main-Gebiet ist – der Rezession und der Talfahrt an den Börsen zum Trotz – unverändert gut.

Frankfurt am Main, 9. Juli 2002 – Dies ist das Schlüsselergebnis einer Umfrage, die die Frankfurter Multimedia-Agentur NEUE DIGITALE in der regionalen Gründerszene durchgeführt hat; es wurden 40 Existenzgründer aus dem Rhein-Main-Gebiet befragt.

Danach sind über drei Viertel (77 Prozent) trotz schwieriger wirtschaftlicher Lage froh darüber, sich selbstständig gemacht zu haben. 59 Prozent raten auch anderen zum Schritt in die Selbstständigkeit, hat die Umfrage von NEUE DIGITALE zutage gefördert.

Das Rhein-Main-Gebiet bietet nach Meinung der Firmengründer überwiegend gute Bedingungen für junge Unternehmen: 38 Prozent wissen vor allem den Absatz- und den Personalmarkt direkt vor Ort zu schätzen, 22 Prozent loben das umfangreiche Angebot an Marketingagenturen in der Region.

20 Prozent stufen die Infrastruktur in und um Frankfurt als positiv ein. Von der Politik fühlen sich die meisten Jungunternehmer im Rhein-Main-Gebiet allerdings allein gelassen, hat NEUE DIGITALE herausgefunden – nicht einmal ein Zehntel der Firmengründer hält die politischen Rahmenbedingungen in Hessen für günstig.

33 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass der Freistaat Bayern Existenzgründern mehr zu bieten hat; 21 Prozent glauben, dass sie in Baden-Württemberg besser aufgehoben wären, 16 Prozent hingegen favorisieren Nordrhein-Westfalen. Die hessische Wirtschaftsförderung bewerten laut der Umfrage von NEUE DIGITALE nur 14 Prozent der Jungunternehmer als positiv.

Praktisch alle befragten Existenzgründer haben sich bereits mit der Wirtschaftsförderung auseinander gesetzt; über den höchsten Bekanntheitsgrad verfügt dabei die Investitionsbank Hessen, mit der 41 Prozent der Unternehmer vertraut sind. 38 Prozent kennen das RKW Hessen, 21 Prozent die Technologiestiftung Hessen.

NEUE DIGITALE wollte auch wissen, welche Hürden den regionalen Start-Ups am meisten zu schaffen machen. An erster Stelle stehen demnach Finanzierungsfragen, die für 21 Prozent ein Problem darstellen. 20 Prozent der Existenzgründer gaben zu, dass ihnen ihre eigenen Erfahrungsmängel Schwierigkeiten bereiten; 19 Prozent empfinden den Vertrieb als Herausforderung.

16 Prozent kämpfen mit Marketingproblemen; ebenso viele haben eigenen Angaben zufolge Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Die Internetpräsenz bereitet sechs Prozent der Firmen Schwierigkeiten, und zwei Prozent schlagen sich mit technischen Fragen herum.

Um sich auf dem Markt bekannt zu machen, vertrauen die Start-Ups in erster Linie auf eine gute Presse: 26 Prozent stufen Pressearbeit als wichtigstes Marketinginstrument ein. 24 Prozent setzen auf neue Medien wie Online-Marketing (15 Prozent) und Internetpräsenz (neun Prozent), 23 Prozent auf Messen und 18 Prozent auf Direct-Mailings. Anzeigen wollen sich dagegen nur neun Prozent der jungen Unternehmen leisten.