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NEUE DIGITALE-Studie: Kinder meistens ohne Helm auf dem Fahrrad unterwegs

Auch beim Inline-Skaten und beim Skateboarden fehlt häufig der Kopfschutz; Schwimmen und Fußball sind bei den Kids am beliebtesten

Frankfurt am Main, 18. Juli 2002 – Die meisten Kinder leben gefährlich, weil sie beim Radfahren, Inline-Skaten und Skateboarden keinen Helm tragen. Dies hat eine aktuelle Untersuchung zum Freizeitverhalten von Heranwachsenden herausgefunden, die von der Frankfurter Kreativagentur NEUE DIGITALE gemeinsam mit der Universität Frankfurt am Main und dem Frankfurter Kinderbüro durchgeführt wurde.

NEUE DIGITALE ist auf die Markenführung im Internet spezialisiert und betreut dort unter anderem auch Kinder- und Jugend- sowie Sport- und Lifestyle-Marken. Die Ergebnisse der Studie stehen kostenfrei am Ende der Mitteilung zum Download bereit.

Für fast zwei Drittel (63 Prozent) der Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren ist das Fahrrad das am häufigsten benutzte Verkehrsmittel, hat die Untersuchung von Neue Digitale ergeben – dennoch fährt die Mehrzahl (58 Prozent) laut Studie ohne Helm. Bei anderen nicht minder gefährlichen Sportarten ist der Helm beim Nachwuchs ebenfalls „out“: Beinahe ein Drittel (31 Prozent) der Kinder steht regelmäßig auf Inline-Skates, aber fast drei Viertel (73 Prozent) tragen dabei keinen Kopfschutz. Zwölf Prozent der Kids lieben Skateboard-Fahren; einen Helm setzen dazu allerdings nur 20 Prozent der Kinder auf.

Die beliebteste Sportart bei den Acht- bis Zwölfjährigen ist Schwimmen, gefolgt von Fußball. Rund ein Fünftel der Kids geht gerne ins Wasser, und 15 Prozent kicken das runde Leder, hat NEUE DIGITALE ermittelt. Bei fast einem Drittel (30 Prozent) der Mädchen steht Schwimmen besonders hoch im Kurs, gefolgt von Tanzen und Turnen (18 Prozent).

Fast ein Viertel (22 Prozent) der Jungs spielt am liebsten Fußball – Profi-Fußballer war bei den Knaben denn auch der am häufigsten geäußerte Berufswunsch; an zweiter Stelle steht der Polizist. Mädchen wollen hingegen am liebsten Ärztin, Sängerin, Tänzerin oder Schauspielerin werden, hat die NEUE DIGITALE-Untersuchung zutage gefördert.

Die Mehrzahl der Kinder spielt laut Studie drinnen: Beinahe drei Viertel (72 Prozent) sind entweder zu Hause oder im Hort mit Spielen beschäftigt. Nicht einmal die Hälfte (46 Prozent) geht regelmäßig zu Freunden; ein Drittel (33 Prozent) tummelt sich auf Spielplätzen. Ewas mehr (36 Prozent) gehen eigenen Angaben zufolge zum Spielen einfach „auf die Straße“.

Mit der Qualität ihres „Spielmaterials“ sind die Kids überwiegend zufrieden: Über 80 Prozent bewerteten bei der Untersuchung von NEUE DIGITALE ihr Spielzeug mit „gut“ oder „sehr gut“. Über die Hälfte (52 Prozent) der Kinder spielen regelmäßig mit Lego, ein gutes Drittel (34 Prozent) mit Playmobil.

Zur Methodik: Die Untersuchung wurde von NEUE DIGITALE, einer Kreativagentur für die Markenführung im Internet, gemeinsam mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und dem Frankfurter Kinderbüro konzipiert und durchgeführt. An der Befragung nahmen 187 Kinder verschiedener Nationalität im Alter zwischen acht und zwölf Jahren teil. Die Untersuchung fand in Gruppen von jeweils 30 bis 40 Kindern statt. Die Kinder wurden während der Befragung von Mitarbeitern des Kinderbüros betreut, um eventuelle Verständnisfragen zu klären.