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Trends des MWC: Vom Smart Home bis zur Mobile Wallet

Unternehmen und Agenturen haben sich auf dem heute zu Ende gehenden Mobile World Congress 2013 in Barcelona den mobilen Konzepten der Zukunft gewidmet. Alina Hückelkamp, Head of Strategy/MOB bei Razorfish Deutschland, hat die drei spannendsten Trends exklusiv für LEAD digital zusammengetragen:
http://www.lead-digital.de/start/mobile/trends_des_mwc_vom_smart_home_bis_zur_mobile_wallet

Smart (p)homes. Einer für alles, alles für einen.
LG und Samsung zeigen mit ihren neuen HomeSync Lösungen, was es bedeutet, wenn Handys zur Fernbedienung für alle elektronischen Geräte im Haus werden. Smart von den Herstellern, denn wir können hier den ‚Apple-Effekt’ beobachten: Die Produkte wie TV und Smartphone können nur dann miteinander kommunizieren, wenn sie aus einem Unternehmen stammen.
Spannend sind Remote Control Funktionen, die aus der Distanz Dinge zu Hause kontrollieren: Mit ihnen lässt sich beispielswiese von unterwegs über das Handy das Futter für den Hund zu Hause nachfüllen oder der Roboterstaubsauger neu programmieren. Endlich eine neue sinnvollere Anwendung – nach all den intelligenten Kühlschränken, die dann doch nur selbstständig neue Milch bestellen.

Quantified Self. Mobile Emotions. Mood Tracking.
Ganz neu und frisch aus dem Testzentrum kam die Arbeit, die Telefónica zu Voice-Analytics zeigte. Mit der neuen Anwendung lässt sich anhand der Stimme das Persönlichkeitsprofil des Anrufers analysieren. Das hört sich auf den ersten Blick recht kritisch für uns Deutsche an – und so ganz trügt das Gefühl dann auch nicht. Denn die Technologie wurde in Zusammenarbeit mit dem Militär erforscht und in Krisensituation wie terroristischen Bedrohungen eingesetzt.
Für den Hausgebrauch zeigt sich hier aber eine neue Möglichkeit des Self-Mood Trackings, also die Analyse der eigenen Stimmung mit Biofeedback über einen längeren Zeitraum. Eine Art automatisches Stimmungsbarometer.

NFC Mobile Payment. Minitransaktionen sind real.
Die spanische CaixaBank legt in Kooperation mit Visa, Sony und Telefónica eine Neuentwicklung vor. Die ersten 16.000 Terminals stehen in Barcelona bereit für ‚Minitransaktionen’, die mit nur einem Klick am Handy eine Transaktion von 20 Euro ermöglichen. Außerdem stellte Visa ihre mobile sichere Visakartenlösung Visa V.Me vor, ein cloud-basiertes Wallet, bei dem eine Fotoidentifizierung sicherstellt, dass der Abbucher auch der richtige Inhaber der Visa Karte ist.

Besonders spannend waren auch die ‚Peer to Peer mobile Wallet’-Lösungen, wie von O2gezeigt: Damit kann man einfach mit dem Handy die geliehenen sechs Euro vom Kollegen von der Mittagspause direkt zurückzuzahlen. Übrigens gingen die Organisatoren des Mobile World Congress mit gutem Beispiel voran: Sämtliche Getränke konnten per NFC direkt bezahlt werden. Diese und weitere Mobile Payment Lösungen werden wir 2013 auch in Deutschland sehen. Mit der ‚NFC Gumball Machine’ präsentierte Razorfish selbst einen NFC Prototypen mit kreativer Verpackung in Barcelona.