Referenzen

Schirn Kunsthalle. Jonathan Meese

Aufgabe

Multimediales Webspecial zur Jonathan Meese Ausstellung „Képi blanc – Nackt“.

Umsetzung

Lautes, unangenehmes Rauschen. Flimmern und Verzerrungen. Ein Gefühl von Unvollkommenheit. Schnipsel, Klebereste, Kopierflecken betonen das Collagenhafte der Arbeiten Jonathan Meeses, der mit seinen Installationen und Selbstinszenierungen die Kunstwelt schockieren und provozieren will. Bewusst überführt Neue Digitale das Verstörende und den Trash-Faktor seines Schaffens in den multimedialen Raum. In einer 360° Simulation kann der Nutzer einen Blick in die verschiedenen Ausstellungsräume werfen, sich in diesen umsehen und einzelne Fotos, Texte oder Gegenstände heranzoomen.

Fazit

Wie Jonathan Meese und seine Kunst polarisiert auch die digitale Darstellung. Die Neuen Medien erscheinen unvollkommen und degeneriert, wenn auch auf höchstem technischem Niveau realisiert. Die Charakteristika des Künstlers und seines Werkes werden nicht nur authentisch wiedergegeben, sondern in den virtuellen Raum überführt und weitergetragen. Diesen Anspruch honorieren auch die Kreativjurys mit Auszeichnungen: ADC Deutschland, Mobius Awards, Epica Awards, New York Festival Awards und London International Advertising Awards.