Das Spielprinzip
Die Kampagne baut auf dem Ausstellungkonzept der Schirn auf: Die Stadt Frankfurt, ihre Einwohner und Internetnutzer werden in ein geheimnisvolles reales und virtuelles Spiel verstrickt. Passanten und Nutzer werden zu Mitspielern, Künstler zu Haupt-Akteuren. Schauplatz bildet ein abstraktes Spielfeld im urbanen Raum. Mit Hilfe eines Würfels steigt der Nutzer in das Spiel ein und steuert mit jedem Wurf einen menschlichen Würfel, der ihn zu den Inhalten führt.
Die Mitspieler
Auch in der „realen Welt“ werden Passanten zu Mitspielern. An Verkehrsampeln werden sie gefilmt und mit einem individuellen Code markiert. Auf einer Microsite fügen sich Filmmaterial und individuelle Codes dann zu einem neuen Ganzen: Die Passanten geben ihren Code ein und erhalten ihren persönlichen Filmausschnitt – in dem sie sich selbst als Teil eines überdimensionalen Spiels sehen. Visualisiert durch einen riesigen Würfel, der von den Passanten an der Ampel unbeachtet durch die Straße rollt.
Die Spiel-Utensilien
Das Design der Kampagne konkretisiert die Ausstellungsthematik ohne die künstlerische Bandbreite der Aktionen einzuschränken. Das zentrale Kommunikationselement, der Würfel, ist als Symbol für die Spiele-Thematik sofort zu entschlüsseln und wird darüber hinaus als durchgängiges Element zur visuellen Kennzeichnung genutzt. Weitere Maßnahmen wie ein Newsletter, das Ausstellungs-Blog, ein YouTube Channel und eine Facebook-Gruppe, sowie Plakate und Floor-Banner runden das integrierte Kampagnen-Konzept ab. Zudem können Nutzer ein mobiles Würfeltool fürs i-Phone herunterladen, das durch Schütteln den menschlichen Würfel in Bewegung setzt.