Referenzen

Schirn Kunsthalle. Playing the City

Referenzprojekt Brand Communication. Eine integrierte Kampagne, die virtuelle Welten mit dem realen Raum verbindet.
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Aufgabe

Mit „Playing the City“ präsentiert die Schirn 23 internationale Künstler, die Frankfurts Innenstadt zum Ort zahlreicher Aktivitäten machen. Von Performances bis zu Guerilla-Aktionen. Zur Ausstellung soll eine aufmerksamkeitsstarke Kampagne entwickelt werden, die das Bewusstsein für das „Spielfeld“  Stadt weckt, ohne dabei zu einer Konkurrenz für die Ausstellung selbst zu werden.

Umsetzung

Das Spielprinzip
Die Kampagne baut auf dem Ausstellungkonzept der Schirn auf: Die Stadt Frankfurt, ihre Einwohner und Internetnutzer werden in ein geheimnisvolles reales und virtuelles Spiel verstrickt. Passanten und Nutzer werden zu Mitspielern, Künstler zu Haupt-Akteuren. Schauplatz bildet ein abstraktes Spielfeld im urbanen Raum. Mit Hilfe eines Würfels steigt der Nutzer in das Spiel ein und steuert mit jedem Wurf einen menschlichen Würfel, der ihn zu den Inhalten führt.

Die Mitspieler
Auch in der „realen Welt“ werden Passanten zu Mitspielern. An Verkehrsampeln werden sie gefilmt und mit einem individuellen Code markiert. Auf einer Microsite fügen sich Filmmaterial und individuelle Codes dann zu einem neuen Ganzen: Die Passanten geben ihren Code ein und erhalten ihren persönlichen Filmausschnitt – in dem sie sich selbst als Teil eines überdimensionalen Spiels sehen. Visualisiert durch einen riesigen Würfel, der von den Passanten an der Ampel unbeachtet durch die Straße rollt. 

Die Spiel-Utensilien
Das Design der Kampagne konkretisiert die Ausstellungsthematik ohne die künstlerische Bandbreite der Aktionen einzuschränken. Das zentrale Kommunikationselement, der Würfel, ist als Symbol für die Spiele-Thematik sofort zu entschlüsseln und wird darüber hinaus als durchgängiges Element zur visuellen Kennzeichnung genutzt. Weitere Maßnahmen wie ein Newsletter, das Ausstellungs-Blog, ein YouTube Channel und eine Facebook-Gruppe, sowie Plakate und Floor-Banner runden das integrierte Kampagnen-Konzept ab. Zudem können Nutzer ein mobiles Würfeltool fürs i-Phone herunterladen, das durch Schütteln den menschlichen Würfel in Bewegung setzt. 

Fazit

Eine aufmerksamkeitsstarke Interpretation der Ausstellung fürs Web, die virtuelle und reale Elemente miteinander verbindet. Die Thematik der Ausstellung wird online aufgegriffen und fortgesetzt. Der User wird durch den Spielcharakter involviert und gestaltet das Geschehen mit. Alle Aktionen und Kommunikationsmaßnahmen befinden sich gebündelt  in einem ganzheitlichen Erlebnis auf der Website. Der Würfel dient nicht nur als Guerilla-Aktion, sondern auch als Navigations-Prinzip auf der Website. Ein mutiges Ausstellungskonzept, innovativ im Web fortgeführt.

Fakten

  • Eine integrierte Kampagne, die das Ausstellungskonzept aufgreift und weiter entwickelt.
  • Der Nutzer als Mitspieler, der zu Involvement und aktiver Mitgestaltung aufgefordert ist.
  • Kommunikationsmaßnahmen, die in einem ganzheitlichen Erlebnis auf der Website münden.
  • Ein ungesehener Navigationsmechanismus, der intuitiv auf das Ausstellungskonzept einzahlt.
  • Ein mutiges Ausstellungskonzept, innovativ fortführt. Digital und real.